Titel London

London’s calling

Englands Hauptstadt und die Stadt, die ich bisher am meisten besucht habe. Ganze fünf Mal war ich schon in meiner liebsten Stadt Europas. Davon einmal als Baby, das zählt dann wohl nicht. Und einmal zum Probearbeiten weil ich für ein halbes Jahr im Ausland arbeiten wollte. Das ist jedoch eine Geschichte, die ihren eigenen Post verdient. Also wirklich als Tourist war ich bisher drei Mal und jedes Mal mit meiner Schwester dort. Das wurde schon fast zur Tradition und wir werden bestimmt bald wieder gehen, wenn Corona so will. Diese insgesamt fünf Reisen habe ich noch mit dem Flugzeug gemacht. Ich freue mich schon auf mein nächstes London Abenteuer, welches ich ganz sicher mit dem Zug starten werde. Ich meine, wie cool muss ein sein, mit dem Zug unter dem Meer durchzufahren? Kommen wir (also ich) nun Mal auf den Punkt. Ich möchte dir hier meine Geschichten und Erfahrungen aus London erzählen, meine Lieblingsplätze verraten und dir Tipps geben für deine, vielleicht erste, Reise nach London.

London Tube

Zuerst mal zur Fortbewegung innerhalb der Stadt. Natürlich ist die Tube, also die U-Bahn, das typische Transportmittel in London. Am besten organisierst du dir gleich bei deiner Ankunft eine Oyster Card. Das Prinzip dieser Karte ist super simpel und praktisch. Du lädst dir einen gewissen Betrag auf die Karte und dann wird dir immer ein Betrag davon abgezogen, je nach Strecke, die du fährst. Beim Ein- und Auschecken an der jeweiligen Tube Station siehst du dann auch gleich deinen Saldo. Das ist sicher die praktischste und schnellste Art der Fortbewegung in London und gehört irgendwie zu einem Besuch der englischen Stadt dazu. Wenn es gerade mal nicht regnet (das ist wohl nur ein Klischee. Ich habe in London noch nie Regen gesehen), empfehle ich dir aber auf jeden Fall auch gewisse Strecken zu Fuss zurückzulegen. Wir waren bisher immer drei Tage da und ich empfand das stets als ausreichend für einen Städtetrip. Bei einer Anreise mit dem Zug muss noch je ein Tag für die Hin- und Rückfahrt dazu gerechnet werden.

Tee und Covent Garden

Obwohl London eine Grossstadt ist, hat sie für mich etwas Kuschliges und Verträumtes. Ich liebe es in einem gemütlichen Tea House zu sitzen, einen englischen Tee zu trinken und dem bunten Treiben auf den Strassen zuzusehen. Mein absoluter Lieblingsplatz dafür ist der Covent Garden. Das ist jetzt nicht unbedingt ein Geheimtipp aber ein wirklich schöner Ort zum Verweilen. Zwischen den vielen kleinen Läden befinden sich schmucke Restaurants und zahlreiche Strassenmusiker verzaubern die vorbeigehende Kundschaft. Im Whittard Tea House sitzen meine Schwester und ich, wenn wir in London sind, immer wieder. Auch haben wir dort schon gefrühstückt oder zu Mittag gegessen und können die Lokale wärmstens empfehlen. Gleich nebenan befindet sich übrigens die Jubilee Market Hall, die sich perfekt zum Stöbern in allerlei Krimskrams eignet. Wenn du solche Märkte magst, empfiehlt sich ebenfalls ein Besuch in Camden Town.

Covent Garden

Für alle Harry Potter Fans ein Muss

Ich oute mit jetzt hier als Potterhead. Es vergeht kein Jahr, in dem ich nicht entweder die Bücher zum x-ten Mal durchlese oder nicht mindestens einen Film schaue. Wenn es dir genau so geht und du von Harry, Ron, Hermine und Co. nicht genug bekommen kannst, dann ist die englische Hauptstadt genau das Richtige für dich. J.K. Rowling, die Autorin der Harry Potter Bücher, stammt aus London. Auch viele Schauplätze in den Büchern finden sich in der Stadt wieder. Zum Teil wurden auch Szenen im Film direkt in London gedreht. Hier also eine Checkliste, welche Plätze du unbedingt besuchen solltest.

 

  • Leadenhall Market (Winkelgasse)
  • Kings Cross Bahnhof
  • Pancras International (Kammer des Schreckens, Ford)
  • Piccadilly Circus (Heiligtümer des Todes Teil 1)
  • Millenium Bridge (Der Halbblutprinz)
  • Charing Cross Road (Eingang zur Winkelgasse)
  • Australia House (Gringotts Bank)
  • Westminster Tube Station (Orden des Phönix)
  • Lambeth Bridge (Der Fahrende Ritter)
Winkelgasse

Ein weiteres Highlight ist das Theater «Harry Potter und das verwunschene Kind». Das ist quasi die Fortsetzung der Geschichte aus den Büchern. Du erfährst hier was mit den Charakteren geschieht, nachdem die Bücher fertig geschrieben und die Filme abgedreht wurden. Es wird momentan nur in London und nur auf Englisch aufgeführt. Aufgeteilt ist das Stück in zwei Teile. Du kannst dir die Tickets so buchen, dass du beide Teile an einem Tag siehst, oder dass die beiden Aufführungen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen sind. Ich habe beide Teile an einem Tag gesehen und fand das super so. Es gibt eine Pause am Nachmittag, in welcher du die Umgebung erkunden kannst. In der Strasse neben dem Theater gibt es sogar ein Harry-Potter-Haus, das du auf alle Fälle besuchen solltest. Ich will aber nicht zu viel verraten. 😊

Was sicher auch einen Besuch wert ist, ist die Harry Potter Studio Tour. Leider war ich selber noch nie dort, da sie genau in der Woche, als wir dort waren, Revisionswoche hatten. Das ist aber ganz oben auf meiner To Do List für London.

Natürlich gibt es noch etliche Drehorte in ganz Grossbritannien. Da ich diese noch nicht besuchen konnte, verzichte ich auf eine Recherche und erzähle dir lieber davon, sobald ich selber dort war.

Notting Hill

Notting Hill ist einer meiner Lieblingsfilme. Natürlich musste ich mir also auch da die Film Location anschauen. Und meine Erwartungen wurden erfüllt. Die Strasse, auf der sich Anna und William treffen sieht genauso aus wie im Film. (Was wahrscheinlich daran liegt, dass der Film tatsächlich dort gedreht wurde). Die Strasse erstreckt sich über ein paar hundert Meter und ist gefüllt mit vielen kleinen Geschäften, Antiquitätenläden und Restaurants. Im «Farm Girl» gibt es übrigens sehr leckere Pancakes 😊 Whittards Tea House hat ebenfalls einen Standort in Notting Hill. Wenn dir also, wie mir und meiner Schwester, die ganze Zeit nach Tee trinken ist, dann bist du auch dort an der richtigen Adresse.

Ich könnte noch viele weitere Seiten füllen und schwärmen von dieser wundervollen Stadt. Vielleicht schreibe ich Mal einen Beitrag zu London 2.0. Spätestens von meiner ersten Zugreise nach London werde ich sicher wieder berichten. Falls du in der Zwischenzeit irgendwelche Fragen hast, schreib sie gerne in die Kommentare. Ich helfe dir gerne weiter.

Musik, die ich gehört habe

♦ Ed Sheeran

♦ The Beatles 

♦ James Arthur

Traditionen

♦ Royals

♦ Tea Time

♦ English Breakfast

Infos

♦ Währung: Pounds

♦ Sprache: Englisch

♦ Preisniveau: $$$

Food Love

♦ Tee

♦ Tee

♦ Tee

Wörter, die ich gelernt habe

♦ Ladybird – Marienkäfer

♦ contagious – ansteckend

♦ Tank – Panzer

Highlights

♦ Covent Garden

♦ Tee

♦ Harry Potter

2 Kommentare

  1. Markus Ramseier

    Hoi Marina, danke für den super Bericht. Ich finde es toll, dass du diesen Nachhaltigkeits Blog ins Leben gerufen hast.
    Zu London habe ich grad eine Bemerkung. Als Reiseberater, vor allem für Bahnreisen, stelle ich einen wahnsinnigen Trend für Reisen per öV nach London fest. Viele Leute merken, London ist nicht nur EasyJet sondern kann ab der Schweiz in angenehmer Tagesreise mit öV erreicht werden, mitten in die City und mit Interrail auch zu konkurrenzfähigen Preisen…
    Dank dem nötigen Bahnhofwechsel in Paris kann man auch grad noch ein bisschen Luft der zweiten europäischen Mega-Metropole schnuppern.

    Antworten
    • Marina

      Hallo Markus
      Merci viel Mal für deine Nachricht.
      Das ist doch ein toller Trend! Wie du sagst mit Interrail funktioniert eine Reise nach London mit dem Zug problemlos und es gibt gegenüber dem Flugzeug sogar etliche Vorteile.
      Super Sache, dass du dich als Reiseberater auf Bahnreisen spezialisiert hast! 🙂
      Alles Liebe, Marina

      Antworten

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